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©2007 Oliver Dombrowsky
Musa sp. Yangtse
Musa sp. Yangtse
 
Synonyme: Musa Tibet, Musa sp. Tibet, Musa Yangtse, Musa Nepal, Musa sp. Nepal, Musa sp. Yangtze, Musa Yangtze

Typ: Wildbanane

Klimazone: 7 - 10

Herkunft: nördliches Yunnan (
südliches Sichuan)

Höhe: ca. 8 m

Überwinterungstemperatur: frostfrei, größer 0 °C

Beschreibung:

Pseudostamm: intensiv grün, teils leicht weiß bereift
Blattstiel: teils leicht weiß bereift, grün bis rötlich
Blattoberseite: grün, Mittelrippe helles grün bis rötlich
Blattunterseite: grün, Mittelrippe helles grün bis rötlich

Sehr seltene Wildbanane, deren Zugehörigkeit noch nicht geklärt ist. Möglicherweise ist es eine "neue" Art, oder es  handelt es sich hierbei um eine noch unbestimmte Unterart der Musa itinerans, oder um eine unbestimmte Unterart der Musa balbisiana.
In den 90-ern wurde diese Musa von Tobias Spanner aus Yunnan importiert und von ihm nur über Ableger vermehrt. Laut bisheriger Erfahrungen ist diese Musa sehr kältetolerant. Oftmals werden von diversen Händlern fälschlicherweise andere Musaceae, wie Musa basjoo als Musa sp. Yangtse angeboten.
Die etwas öfter angebotene Musa sp. Tibet ist eine In-Vitro vermehrte Musa sp. Yangtse. Bei ihr bilden sich im Gegensatz zu der ursprünglichen Musa sp. Yangtse zahlreiche Ableger dicht am Mutterstamm, was möglicherweise ein Effekt der künstlichen Vermehrung ist. Leider kommt es immer wieder vor, daß Wildbananen im Labor vermehrt werden und somit genetische Abweichungen von der Mutterpflanze zeigen. Bisher wurden immer wieder In-Vitro vermehrte Musa sp. Yangtse in den Verkehr gebracht. Leider auch noch mit der Bezeichnung Yangtse, so daß diese Labormusas sich unter die wenigen auf dem Markt erhältlichen ursprünglichen Yangtses mischten.
Bei diesen Laboryangtses handelt es sich nicht mehr um Raritäten, sondern um mutierte Massenware.
Die Musa sp. Yangtse ist vermutlich an ihren Naturstandort ausgestorben. Die Blüte dieser Musa ist bisher noch unbekannt, wie auch Samen waren und sind bisher nicht erhältlich.
Meine Musa sp. Yangtse erwarb ich von Herrn Spanner und ist ein Originalableger der Knolle, die von ihm aus Yunnan importiert wurde. Charakteristisch ist bei ihr, daß sie im Vergleich zu In-Vitro vermehrten "Yangtses" nur sehr wenige Ableger bildet, was für Wildbananen typisch ist. Weiterhin treten die Schößlinge nicht direkt neben dem Mutterstamm aus und behindern somit nicht das eigene Wachstum. Oftmals wird behauptet, daß die Musa sp. Yangtse türkisblaue Blätter bekommt.
Dies ist eine Internetweisheit, die sich vor vielen Jahren verbreitet hat.
Fakt ist, die Musa sp. Yangtse hat je nach Standort variierende Grüntöne. Türkisblau ist jedoch nicht dabei.
Nach meinen Erfahrungen ist die Musa sp. Yangtse eine sehr kältetolerante robuste Wildbanane, die kalt überwintert einige Pflegefehler wegsteckt. Falls Sie stolzer Besitzer einer Musa sp. Yangtse sind, die nicht im Labor vermehrt wurde, dann hüten Sie diese Musa, denn sie ist nicht nur optisch ein kleiner Schatz.


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